Umgang mit dem Corona-Virus

NRD.de

Der Umgang mit dem Corona-Virus und die Umsetzung der empfohlenen Schutzmaßnahmen sind in der NRD nach wie vor ein wichtiges Thema. Wir nehmen unsere Verantwortung für die Gesundheit unserer Klient*innen und Mitarbeitenden sehr ernst und haben mit Aufkommen der Pandemie einen Präventionsstab gegründet, der die aktuelle Entwicklung der Ausbreitung des Coronavirus täglich verfolgt und daraus abgeleitet angemessene Maßnahmen für die NRD festlegt.

Unsere Mitarbeitenden und Klient*innen sind gut darüber informiert, welche Hygienemaßnahmen es zu beachten gilt und wie unsere Richtlinien für das Vorgehen beim Auftreten von Krankheitszeichen oder Kontakt zu erkrankten Personen aussehen. Dabei orientieren wir uns an den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und stimmen uns regelmäßig mit den zuständigen Aufsichtsbehörden und Gesundheitsämtern ab.

Alle Maßnahmen, die wir ergreifen, dienen dem Ziel, mögliche Infektionsketten zu minimieren.

Sie können sich jederzeit an dieser Stelle über den aktuellen Stand informieren. Wenn Sie darüberhinausgehend Fragen haben, wenden Sie sich gerne an gesundheit@nrd.de

FAQs Corona

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst, die sich mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen rund um die Corona-Situation befassen.

Besuchsregelungen

Können Angehörige Bewohner*innen in den Wohngruppen für Erwachsene besuchen?

Die strikten, zu Beginn der Pandemie geltenden Besuchsbeschränkungen für besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe haben dazu beigetragen, das Risiko einer Infektionsübertragung zu verringern.

Die Landesregierungen in Hessen und Rheinland-Pfalz haben zwischenzeitlich Besuche unter besonderen Bedingungen wieder erlaubt. Gleichzeitig wird in der Umsetzung dabei beachtet, dass Kreise und Kreisfreie Städte dazu abweichende Verordnungen erlassen und das Besuchsrecht einschränken können.

Können Angehörige Bewohner*innen in den Wohneinheiten für Kinder und Jugendliche besuchen?

In Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Kinder- und Jugendliche gelten aktuell die gleichen Regelungen wie in den Einrichtungen für Erwachsene (s. o.) 

Was ist ein Betretungsverbot?

Das Betretungsverbot regelt, welche Einrichtungen aufgrund der Corona-Situation aktuell von wem betreten werden können und vom wem nicht. So dürfen aktuell z.B. die besonderen Wohnformen neben den Menschen, die dort leben, nur von Personen betreten werden, die für den Betrieb unbedingt nötig sind. Darüber hinaus regeln die jeweiligen Landesverordnungen Ausnahmen von den Betretungsverboten.

Dürfen Friseur*innen, Fußpfleger und Physiotherapeuten die Wohneinheiten der Eingliederungshilfe betreten?

Nach Rücksprache mit der Hessischen Betreuungs- und Pflegeaufsicht können u. a. Friseur*innen und Fußpfleger*innen im Rahmen eines dafür erstellten Schutzkonzepts wieder in den besonderen Wohnformen tätig werden. Das vorliegende Schutzkonzept ist mit der Betreuungs- und Pflegeaufsicht abgestimmt. Auch eine Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsämtern ist notwendig. Je nach Gesundheitsamt kann es dabei zu anderen Auflagen kommen.

In Rheinland-Pfalz ist dies unter Einhaltung der Hygienebedingungen aktuell wieder erlaubt.

Die jeweiligen Besuche werden in einer Besucherliste dokumentiert.

Quarantäne

Wann kommt es zu einer vom Gesundheitsamt verordneten Quarantäne?

Eine Quarantäne wird in der Regel für Personen verordnet, die länger als 15 Minuten Kontakt und dabei weniger als 1,5 Meter Abstand zu einer Person hatten, die positiv auf Covid-19 getestet wurde.

Wie wird innerhalb der Eingliederungshilfe der NRD eine Quarantäne- oder eine Isolation umgesetzt?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, da jeder Einzelfall mit dem zuständigen Gesundheitsamt sowie dem Präventionsteam der NRD abgestimmt wird. In der Regel werden zunächst die Personen ermittelt, die länger als 15 Minuten Kontakt mit weniger als 1,5 Meter Abstand zu einer Person hatten, die positiv auf Covid-19 getestet wurde. Gehören Mitarbeitende zu den ermittelten Kontaktpersonen, müssen diese 14 Tage Quarantäne in ihrem eigenen Zuhause halten. Gehören Bewohner*innen einer Wohneinheit zu den Kontaktpersonen, müssen diese Quarantäne in der Wohneinheit halten. Je nach Situation werden dann Teilbereiche oder sogar die gesamte Wohneinheit unter Quarantäne gestellt.

Auch eine notwendige Isolation eines Bewohners oder einer Bewohnerin, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt oder längerer Abwesenheit, wird in den Wohneinheiten nach Abstimmung mit dem Präventionsteam und dem zuständigen Gesundheitsamt durchgeführt.

Unterstützung von Klient*innen

Welche Arten von Gesichtsschutz gibt es?

Mund-Nasen-Bedeckung, Behelfsmaske oder Community-Masken: Diese Formen der Mund-Nasen-Bedeckung sind für die Bevölkerung als zusätzliche Maßnahme in bestimmten Situationen angeordnet. Sie werden getragen, wenn der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Neben Stoff-Masken zählen aktuell auch die Visiere zu dieser Form des Gesichtsschutzes.

Mund-Nasen-Schutz, medizinischer Mund-Nasen-Schutz, MNS oder OP-Maske: Hierbei handelt es sich um ein geprüftes Medizinprodukt, das zum Fremdschutz insbesondere in der Pflege und Betreuung getragen wird, wenn der gebotene Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Atemschutzmasken,FFP2-Masken ohne Ventil: Sie werden in der Pflege und Betreuung krankheitsverdächtiger Klient*innen getragen und dienen hier sowohl dem Fremdschutz als auch dem Eigenschutz. In diesen Situationen ist dann auch eine Schutzbrille zu tragen, Gesichtsvisiere können ggf. als Ersatz für die Brille geeignet sein.

Atemschutzmasken, FFP2-Masken mit Ventil: Sie werden nur in der Pflege und Betreuung kranker Menschen eingesetzt, da sie ausschließlich dem Eigenschutz dienen.

Wo finde ich Informationen zum Thema in Leichter Sprache?

Einige Informationen in Leichter Sprache sind nachfolgend auf dieser Seite zu finden. Auch die folgende Website umfasst viele Materialien und Texte in Leichter Sprache: www.corona-leichte-sprache.de

Wie wird mit Arztterminen von Klient*innen umgegangen?

Arzttermine können wahrgenommen werden. Dazu wird zuvor telefonisch mit der jeweiligen Praxis Kontakt aufgenommen, um sich über die einzuhaltenden Hygieneregeln zu informieren.

Vorgehen bei Krankheitszeichen

Was ist, wenn ein Klient oder eine Klientin ein Angebot der NRD wahrnimmt und dort für Covid-19 typische Symptome zeigt?

In einer Wohneinheit der NRD: In diesem Fall ist zeitnah der Hausarzt zu kontaktieren. Dieser veranlasst dann ggf. eine Testung auf SARS-CoV-2. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses gilt die Person als krankheitsverdächtig. Es werden mit dem zuständigen Gesundheitsamt Maßnahmen zum Schutz der anderen Klient*innen und Mitarbeiter*innen geplant. Der zuständige Fachdienst Pflege und das Präventionsteam der NRD erstellen dazu einen Maßnahmenplan.

In einer WfbM/Tages(förder)stätte der NRD: Das Vorgehen dazu ist im folgenden Dokument erläutert: TS/WfbM Vorgehen bei Krankheitszeichen

Was müssen Angehörige beachten, wenn ein Klient oder eine Klientin der NRD für Covid-19-typische Symptome zeigt, bevor er/sie ein Angebot der NRD aufsucht.

Sind vor dem Besuch eines Angebotes der NRD, also beispielsweise vor dem Besuch der WfbM oder Tagesstätte Symptome festzustellen, die auf Covid-19 hindeuten, muss die betroffene Person in jedem Fall zuhause bleiben.

Richten Sie sich beim weiteren Vorgehen bitte nach den Vorgaben in diesem Dokument Vorgehen bei Krankheitszeichen

Werkstätten und Tages(förder)stätten

Wie läuft aktuell der Betrieb der Rheinhessen-Werkstatt in RLP?

Die Rheinhessen-Werkstatt hat seit Juli unter Einhaltung von Abstand- und Hygienregeln wieder geöffnet und nahezu alle Beschäftigten haben ihre Arbeit wieder aufgenommen. Während das Arbeitsangebot zuvor als „freiwillig“ galt, ist es nun nur noch denjenigen, die einer Risikogruppe angehören, frei gestellt, ob sie wieder in die Werkstatt kommen möchten. Seit diesem Beschluss gilt auch: Beschäftigte, die in einer besonderen Wohnform leben, können wieder zusammen mit denjenigen arbeiten, die alleine oder bei Angehörigen wohnen.

Mund-Nasen-Schutz
Zu den Schutzmaßnahmen gehört unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes innerhalb der Werkstatt sowie während der Hin- und Rückfahrt mit dem Fahrdienst.

Ein Betretungsverbot besteht für Beschäftigte, die Krankheitssymptome für Covid-19 zeigen oder deren Angehörige des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für Covid-19 zeigen. Gleiches gilt für den Kontakt zu einer infizierten Person in den letzten 14 Tagen.

Wie läuft aktuell der Betrieb in den Werkstätten in Hessen?

Seit Juli dürfen Beschäftigte wieder in den hessischen Werkstätten der NRD arbeiten. Beschäftigte, die ein erhöhtes Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken oder mit einer Person in einem Hausstand leben, bei der ein Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht, können einen Antrag auf Freistellung vom Präsenzbetrieb stellen. Um die Sicherheits- und Hygienevorschriften einhalten zu können, werden auch leerstehende Räumlichkeiten der NRD in Mühltal genutzt.

Mund-Nasen-Schutz
Zu den Schutzmaßnahmen gehört unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes innerhalb der Werkstatt sowie während der Hin- und Rückfahrt mit dem Fahrdienst.

Ein Betretungsverbot besteht für Beschäftigte, die Krankheitssymptome für Covid-19 zeigen oder deren Angehörige des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für Covid-19 zeigen. Gleiches gilt für den Kontakt zu einer infizierten Person in den letzten 14 Tagen.

Wie läuft der Betrieb in den Tagesstätten in Hessen und Rheinland-Pfalz?

Seit Juli haben auch die Tagesstätten und Tagesförderstätten der NRD wieder geöffnet. Die Vorgaben der Landesverordnung entsprechen denen für die Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) (siehe oben).

Frühförder- und Beratungsstelle

Können Angebote der Frühförder- und Beratungsstelle wieder in Anspruch genommen werden?

Ja, die NRD-Frühförderstelle in Groß-Gerau ist unter Einhaltung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder geöffnet. Für alle, die die die Räumlichkeiten nicht persönlich aufsuchen können, beispielsweise weil sie zur Risikogruppe gehören, wird auch eine Online- und Videoberatung angeboten.

Informationen zum Thema in Leichter Sprache

Schutz vor Ansteckung: Plakat 
Schutz vor Ansteckung: Info
Ansteckung Bewohner: Info
Ansteckung Beschäftigte: Info

Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie

© Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie
Bodelschwinghweg 5  -  64367 Mühltal  -  Tel.: (06151) 149-0  -  Fax: (06151) 144117  -  E-Mail: info@nrd.de

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